FIfFKon2016 (Update)

(Update: Die Vorträge sind inzwischen online, danke an das @c3voc.)

Einige der Anhalterinnen und Anhalter sind im Organisationsteam sowie im Programm der aktuellen Jahrestagung des Forums Informatikerinnen und Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung gesichtet worden. Aus dem Ankündigungstext:

Versteckte Informationstechnik ist nicht diskutierbar

In einer digitalisierten Gesellschaft untergraben unsichtbare Systeme die individuelle Selbst- und demokratische Mitbestimmung. Doch nicht nur das, die Manipulation von Denken und Handeln ist zur treibenden Kraft der IT-Entwicklung geworden.

Zweck von Informationstechnik ist immer auch Komplexitätsreduktion und -verschleierung. Wir müssen also reflektieren, wie viel Transparenz möglich und nötig ist, um den unterschiedlichen Motivationen in Technikgestaltung und -organisation gerecht zu werden. Nur unter Beachtung dieser Doppelnatur können wir einen bewussten demokratischen Gestaltungsprozess in Gang bringen.

Die Kritik des Unsichtbaren verfolgt insofern das Anliegen, Akteure, Intentionen, Prozesse und Technik zu beleuchten, über Bedingungen für Verantwortung und Mitbestimmung neu nachzudenken und nicht zuletzt Praktiken des Sichtbarmachens oder der Intervenierbarkeit zu entwickeln, an die wir unsere Grund- und Menschenrechte knüpfen können. Auf der Konferenz wollen wir Beiträgen und Diskussionen zu diesen Themen Raum geben.

Unsere Gäste sind Jan Philipp Albrecht, Corinna Bath, Anna Biselli, Marit Hansen, Leon Hempel, Andrea Knaut, Hans-Jörg Kreowski, Constanze Kurz, Klaus Landefeld, Erich Möchel, Jeong Ok-Hee, Peter Schaar, Judith Simon, Peter Schantz, Arne Semsrott, Debora Weber-Wulff und Gaby Weber.